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Burg Weißenstein


Hohenhard
95679 Waldershof


Die Burgruine Weißenstein
Eine der am besten erhaltenen und tollkühnst gelegenen Burgruinen des Bayerischen Waldes ist die Burgruine Weißenstein. Von der eigentlichen Burg haben sich noch große Reste der Wohngebäude und vor allem der gedrungene aber wuchtige Bergfried erhalten.
Hoch über der Kreisstadt Regen thront die Burgruine Weißenstein. Die Burgherren hatten einen einmaligen Blick über die kultivierten Gegenden des Bayerischen Waldes. Im 17. Jahrhundert erlebte die ehemals blühende Burg ihren Untergang durch die Verwüstung der Schweden. 
Die Burg wurde im 14. Jahrhundert auf einer für den Bayerischen Wald völlig untypischen Gesteinsformation erbaut. Während grauer Granit und Gneis den Fels des Bayerischen Waldes prägen, durchzieht ein etwa 140 km langer und nur wenige Meter breiter, heller Quarzstreifen das Mittelgebirge. Dieses Riff, der „Pfahl” genannt, gilt als Naturwunder und verläuft weitgehend unter der Erde. Eine der am besten erhaltenen und tollkühnst gelegenen Burgruinen des Bayerischen Waldes.
1918 kaufte der Schriftsteller Siegfried von Vegesack das Haus und machte es zu seiner Wohnung. Wegen der hohen Kosten, die ihm dabei entstanden, nannte er es „Das fressende Haus“. So betitelte er auch seinen 1932 erschienenen Roman.




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