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Schloss Hohenschwangau


Schloss Hohenschwangau
Alpseestraße 12
87645 Schwangau


Schloss Hohenschwangau – die „Kinderstube“ Ludwigs II.

Das romantische Schloss Hohenschwangau war die glückliche Kinderstube Ludwig II. von Bayern. Es liegt im Ortsteil Hohenschwangau der Gemeinde Schwangau bei Füssen in Bayern. Im 12. Jahrhundert wurde sie noch als „Burg Schwanstein“ bezeichnet, als „Sitz der Edlen vom Schwangau“. Bis König Maximilian der II. (damals noch Kronprinz Maximilian) sie 1832 als Ruine erwarbt, hatte sie mehrfach den Besitzer gewechselt, war verfallen, aufgebaut und wieder zerstört worden. Er ließ sie im Stil der Neugotik und englischen Tudorstil1837 wieder aufbauen, vom Architektur- und Theatermaler Domenico Quaglio, seinem Kunstlehrer. Als Oberbauleiter des Projektes, dem der Architekt Georg Friedrich Ziebland nur assistieren durfte, war der architektonisch unerfahrene Quaglio vollkommen überbeansprucht. So verstarb er dann auch kurz vor Vollendung des Baus.
Architekt Joseph Daniel Ohlmüller führte den Bau fort. Die malerische Ausgestaltung entwarf und übernahm Moritz von Schwind.

Das Schloss ist heute Eigentum des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, und kann bei einer 35 minütigen Führung besichtigt werden. Eine Kutschfahrt zu den Königsschlössern ist hier ein Muss, da Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau nah beieinander liegen. Sie reisen wie die Könige seinerzeit, mit einer Pferdekutsche – ohne den Anstieg von ca. 40 Minuten, wenn Sie Neuschwanstein besuchen wollen. Zum Schloss Hohenschwangau geht es dann auf Stufen wieder hinunter. Nicht nur die wunderbaren Wandgemälde, welche unter anderem auch von der Geburt Karls des Großen berichten, sind es wert.




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