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Wallfahrt Neukirchen beim Heiligen Blut


93453 Neukirchen



Heiligen Blut 50 Bilder


Die Wallfahrt zur Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut zählt zu den bedeutendsten Marienwallfahrten in Bayern. Die Legende vom Heiligen Blut datiert aus dem Jahre 1422, als der Markt durch den Einfall der Hussiten weitgehend zerstört wurde. Die Legende erzählt von einer frommen Bauersfrau, die das jetzige Neukirchener Gnadenbild aus dem nahe gelegenen böhmischen Lautschirm vor den Hussiten gerettet haben soll, nachdem diese dort eingefallen
waren.
Anfang bis Mitte des 15. Jahrhunderts ritt an dieser Marienstatue, der Legende nach, ein hussitischer Reiter vorbei. Als die Statue nach dreimaligem Versuch, sie in den neben der Kapelle befindlichen Wasserbrunnen zu werfen, immer wieder an dem ursprünglichen Ort auftauchte, versuchte der Hussit die hölzerne Marienfigur mit seinem Säbel zu zerstören. Er spaltet das Haupt der Holzfigur, aus der Wunde floss dann Blut. Der Hussit wollte fliehen, aber sein  Pferd bewegte sich  nicht von der Stelle. Der Hussit wurde bekehrt. Die Wallfahrt zur Madonna mit dem gespaltenen Haupt setzt ein.

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